Umfrage zeigt: Wissenslücke bei Sodbrennen-Beschwerden
Saures Aufstoßen, Völlegefühl, ein unangenehmer Druck oder ein brennender Schmerz im Magen – viele vertrauen zur Linderung derartiger Beschwerden seit langem den schnell wirksamen Antazida aus der Apotheke. Und das aus gutem Grund: diese Arzneimittel, wie z.B. das bewährte Antazidum Maaloxan®, können nicht nur schnell und langanhaltende Linderung verschaffen, sondern sind gleichzeitig besonders gut verträglich. Maaloxan® kann bei Sodbrennen sogar von Schwangeren bedenkenlos eingenommen werden. Doch wie steht es um das Wissen rund um Sodbrennen und säurebedingte Magenbeschwerden? Eine vom Alpha-Institut durchgeführte Studie brachte nun ans Licht: die Betroffenen sind über Ursachen, Hintergründe und Gesundheitsrisiken der säurebedingten Magenbeschwerden leider oft nur unzureichend informiert.
Der „typische“ Sodbrennen-Patient
Längst sind Sodbrennen-Patienten nicht mehr nur Personen mittleren Alters, die ein paar Pfunde zu viel auf die Waage bringen. Übergewicht ist zwar tatsächlich einer der Faktoren, die das Entstehen von Sodbrennen oder säurebedingten Magenbeschwerden begünstigen. Doch diese sind keinesfalls eine Frage zunehmenden Alters. Im Rahmen der Umfrage gaben die Betroffenen an, dass die Beschwerden durchschnittlich mit dem 30. Lebensjahr begannen und zwei bis dreimal pro Monat auftreten. Dass das Auftreten der Beschwerden durch äußere Faktoren begünstigt wird, spiegelt sich in dem Ergebnis der Befragung wider: vor allem Stress oder starke psychische Belastungen wie Scheidungen, Tod eines Angehörigen, Verlust des Arbeitsplatzes spielen dabei eine Rolle. Aber auch falsche Ernährung in Form von fettigen, stark gewürzten, frittierten oder sehr süßen Speisen stößt dem Magen nach Aussagen der Sodbrennengeplagten buchstäblich sauer auf.
Von wegen gut informiert…
Im Zeitalter des Internets sind die Patienten in der Regel viel besser informiert als dies noch vor zehn Jahren der Fall war. Mit einem einfachen Mausklick kann man bequem Informationen sammeln, sich mit anderen Betroffenen austauschen, nach alternativen Behandlungsmethoden oder spezialisierten Ärzten suchen. Für Patienten mit immer wiederkehrenden gesundheitlichen Beschwerden ist das Internet hinter dem Arzt die wichtigste Informationsquelle. Bei den Informationssuchenden genießen die Online-Portale durchaus ein hohes „Ansehen“: immerhin mehr als die Hälfte beurteilt die hier verfügbaren Informationen als „eher vertrauenswürdig“; zehn Prozent stufen diese sogar als „sehr vertrauenswürdig“ ein. Doch obwohl der Leidensdruck gerade bei Sodbrennengeplagten oft enorm ist – nur die wenigsten sind umfassend über Ursachen, Hintergründe und Gesundheitsrisiken der säurebedingten Magenbeschwerden informiert.
Nicht auf die leichte Schulter nehmen
Experten warnen immer häufiger davor, die Beschwerden auf die leichte Schulter zu nehmen und das zu Recht: Immerhin gab ein Großteil der Befragten an, die Symptome nicht als Krankheit, sondern lediglich als Unwohlsein oder Unpässlichkeit wahrzunehmen. Nur 13% sehen darin eine ernst zu nehmende und behandlungsbedürftige Krankheit. Damit stehen die Betroffenen meist nicht alleine da. Laut deren Angaben werden auch von Seiten des Arztes lediglich Behandlungsschritte zur Beseitigung dieser „Befindlichkeitsstörung“ unternommen. Und dabei wären die Betroffenen für Informationen und Aufklärung über mögliche Folgeerkrankungen und den Vorteil des Einsatzes von Antazida von ärztlicher Seite durchaus aufgeschlossen.
Hilfe in Minuten
Eine schnelle Linderung steht ganz oben auf der „Wunschliste“ der Betroffenen. Doch nur etwa ein Drittel der Befragten greift bei Sodbrennen oder säurebedingten Magenbeschwerden sofort zu einem Antazidum. Stattdessen setzen sie zunächst auf Hausmittel wie zum Beispiel Kieselerde. Ratsam wäre es allerdings, die aggressive Säure möglichst schnell zu binden, um die Schädigung der Speiseröhrenschleimhaut so gering wie möglich zu halten. Denn wie ein Großteil der Befragten bestätigt, tritt die Wirkung der Antazida bereits nach wenigen Minuten ein, wobei die flüssigen Darreichungsformen „die Nase vorn“ haben. Neben einem schnellen Wirkeintritt achten die Antazida-Verwender beim Kauf vor allem auf eine gute Verträglichkeit, denn keiner möchte seinen Körper unnötig belasten. Sowohl in puncto Darreichungsform als auch geschmacklich sollte das Produkt den persönlichen Vorlieben entsprechen: Minze, Karamell oder ein neutraler Geschmack werden von den meisten bevorzugt. Das alles bietet die umfangreiche Produktpalette von Maaloxan®: flüssige Darreichungsformen sind wahlweise mit frischem Pfefferminz-Geschmack (Maaloxan® 25 mVal Suspension) oder Sahne-Karamell-Aroma (Maaloxan® 25 mVal Liquid) erhältlich und dank der einzelnen Portionsbeutel auch ideal für unterwegs. Darüber hinaus stehen dem Verbraucher auch weiche Soft Tabs oder die bewährten Kautabletten zur Auswahl.
Warum wird unser Magen sauer?
Sodbrennen oder säurebedingte Magenbeschwerden entstehen, wenn die aggressive Magensäure in die Speiseröhre zurückfließt und die empfindliche Schleimhaut reizt. Dies kann entweder auf eine vermehrte Säureproduktion und/ oder eine eingeschränkte Funktion des Schließmuskels zwischen Magen und Speiseröhre zurückzuführen sein. Im letzteren Fall spricht man von der sog. Refluxkrankheit oder GERD (Gastro Esophageale Reflux Disease). Aufgrund der dauerhaften „Säureattacken“ kann es zu schwerwiegenden Schädigungen und krankhaften Veränderungen der Speiseröhrenschleimhaut, dem sog. Barrett-Syndrom kommen. Dabei handelt es sich bereits um eine Vorstufe des Speiseröhrenkrebses.
Diese Faktoren führen zu einer vermehrten Produktion von Magensäure:
- Fettes Essen
- Scharf gewürzte Speisen
- Alkohol
- Koffein
- Stress
- psychische Belastungen (z.B. Scheidung, Konflikte am Arbeitsplatz)
Die Funktion des Schließmuskels zwischen Magen und Speiseröhre kann durch folgendes beeinträchtigt werden:
- Stresshormone
- Überfüllung des Magens
- Übergewicht
- Schwangerschaft
- belastender Sport (z. B. Marathon)
