Experten-Interview mit Constanze Wach „Nach drei Monaten sieht man den Erfolg“
Diplom-Oecotrophologin Constanze Wach erklärt, warum eine längerfristige Einname von Kieselsäure-Gel so erfolgversprechend ist – und wer besonders von einer Kur profitiert.
Was genau ist Silicium und wo kommt das Mineral vor?
Silicium ist neben Sauerstoff das zweithäufigste Element unserer Erde. Es ist sehr reaktionsfreudig und begegnet uns meist in Verbindung mit Sauerstoff, als Siliziumdioxid – zum Beispiel in Form eines Bergkristalls. Die Verbindung von Silicium, Sauerstoff und Wasser heißt Kieselsäure. Kieselsäure ist für den Menschen lebenswichtig und muss dem Körper regelmäßig über die Nahrung zugeführt werden: Besonders viel davon ist zum Beispiel in der Schale von Kartoffeln, Vollkorn-Hafermehl oder in Ackerschachtelhalm-Tee enthalten.
Wofür braucht unser Körper Kieselsäure?
Kieselsäure – genauer gesagt das in ihr enthaltene Spurenelement Silicium – übernimmt zahlreiche Aufgaben in unserem Körper. Die wichtigste ist ihre Rolle bei der Bildung von Bindegewebe und damit ihre Bedeutung für die Struktur von Haut, Haaren und Nägeln. Silicium sorgt hier sowohl für Elastizität als auch für Festigkeit.
Ist über die normale Ernährung eine ausreichende Silicium-Aufnahme gewähr¬leistet?
Jein. Wer sich vollwertig ernährt, ausreichend trinkt und viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukte isst, nimmt durchaus genügend Silicium über die Nahrung auf. Aber wer ernährt sich schon so gesund? Dazu kommt, dass der Körper Silicium mit zunehmendem Alter schlechter verwerten kann.
Gibt es typische Mangelerscheinungen?
Das kann man von Kopf bis Fuß sehen – angefangen bei den Haaren. Ein Zeichen von ungenügender Zufuhr ist, wenn die Haare brüchig und stumpf sind, wenn sie sich nicht mehr frisieren lassen. Bei den Fingernägeln ist das ganz ähnlich:
Sie splittern leicht, reißen ein. Die Haut wirkt schlaff und unerholt. Beim Bindegewebe kann ein Silicium-Mangel dazu führen, dass sich eine Cellulite ausbildet.
Wie lässt sich Silicium extra zuführen?
Hier gibt es prinzipiell zwei Möglichkeiten: Kieselerde und Kieselsäure-Gel. Aus der Kieselerde kann der Körper das Silicium nur sehr schwer aufnehmen – weil sie zu grob ist. Im Kieselsäure-Gel ist die Kieselsäure in Wasser gelöst und liegt in feinstverteilter Form vor. So kann der Körper das Silicium aus dem Darm ideal resorbieren. Mit Kieselsäure-Gel kann man den Körper sehr gut zusätzlich mit Kieselsäure versorgen.
Und wie lange dauert es, bis die Wirkung auch äußerlich sichtbar ist?
Strukturen wie Haut, Haare, Nägel und Bindegewebe müssen von innen heraus regeneriert werden: das braucht seine Zeit. Nach ungefähr drei bis sechs Monaten sieht man den Erfolg. So lange dauert es einfach, bis Nägel und Haare nachgewachsen sind.
Besonders das Bindegewebe profitiert von einer täglichen Einnahme – woran liegt das?
Silicium regt zum einen die Bildung von Kollagenfasern an, die im Bindegewebe für die nötige Straffheit sorgen. Zum anderen sorgt Silicium dafür, dass in die Kollagenfasern Feuchtigkeit eingelagert werden kann. Das kann man sich so vorstellen, als würde man einen Luftballon ein wenig aufpusten – der sieht natürlich gleich viel praller aus. Und genau das gleiche passiert mithilfe des Siliciums in unserem Bindegewebe: Es wird sozusagen von innen nach außen gestrafft.
Haben Sie selbst Erfahrungen mit Kieselsäure-Gel gemacht?
Ich kannte Kieselsäure-Gel von meiner Oma, die das äußerlich zur Linderung von Mückenstichen angewendet hat. Ich habe es meist eingenommen, wenn ich einen übersäuerten Magen hatte. Und irgendwann fragte mich meine Friseurin, was ich denn mit meinen Haaren gemacht hätte, weil sie viel gesünder wirken würden – das war in diesem Fall einfach die „Nebenwirkung“. Seitdem nehme ich jeden morgen
einen Esslöffel Kieselsäure-Gel zum Frühstuck ein. Mittlerweile sehe ich den Effekt auch an den Oberschenkeln – die sehen einfach straffer aus.
Wann empfehlen Sie Ihren Patienten die Einnahme von Kieselsäure-Gel?
Wenn Patienten unter Stress stehen und einen übersäuerten Magen haben, empfehle ich Ihnen häufig Kieselsäure-Gel. Aufgrund der feinen Struktur kann das Gel die Magensäure „abpuffern“ – auf ganz natürliche, schonende Weise. Und auch Patienten, die sich nicht vollwertig ernähren, empfehle ich im Frühjahr und im Herbst eine Kur mit Kieselsäure-Gel: Damit die Haare und Nägel von innen heraus kontinuierlich versorgt werden. Viele freuen sich so über den Erfolg, dass sie das Gel einfach das ganze Jahr lang nehmen: Auch das ist aufgrund der Natürlichkeit des Produktes völlig unbedenklich.
Welche Erfahrungen berichten Ihnen die Patienten?
Die meisten fühlen sich nach einer längeren Einnahmedauer einfach insgesamt besser – und viele berichten von schöneren Haaren, Nägeln und von strafferem Bindegewebe. Natürlich reicht es nicht aus, das Gel nur eine Woche lang zu nehmen, damit wird man kaum einen Effekt erzielen.
Diplom-Oecotrophologin Constanze Wach (48) hat eine eigene Praxis für Diät- und Ernährungstherapie in Weil am Rhein. Bei Interesse senden wir Ihnen gerne ein Foto von Frau Wach in druckfähiger Qualität.
